Einleitung

Fight Academy Christian Braun

Zur besseren Lesbarkeit verwende ich auf meinen Seiten überwiegend die männliche Form. Selbstverständlich sind damit immer alle Geschlechter gemeint. Außerdem habe ich mich bewusst für die „Du“-Form entschieden, um Inhalte direkt, verständlich und praxisnah zu vermitteln.

Du bist auf meinen Seiten gelandet, weil Du dich für das Thema Selbstverteidigung oder vielleicht Philippinische Selbstverteidigung – FMA (Kali, Arnis, Eskrima) oder Jeet Kune Do (PFS) interessierst? Vielleicht suchst Du auch nur nette Menschen, mit denen Du zusammen trainieren kannst? Dann hoffe ich, dass ich Dir das bieten kann, was du suchst.

Den größten Effekt meines Trainings sehe ich – vielleicht auch aus der Sicht eines Jahrgangs 1965 – nicht einmal im körperlichen Bereich, sondern vor allem im Training des Gehirns.

Das Training selbst ist körperlich nicht besonders anstrengend. Der eigentliche Schwerpunkt liegt vielmehr auf der Verbesserung der koordinativen Fähigkeiten, der Konzentration und der mentalen Verarbeitung. Gerade die komplexen Bewegungsabläufe, das gleichzeitige Reagieren, Wahrnehmen und Koordinieren fordern das Gehirn auf eine besondere Art.

Einer meiner Schüler ist Chirurg. Er ist eigentlich Rechtshänder, operiert inzwischen aber teilweise auch mit der linken Hand. Diese Fähigkeit entwickelte sich erst im Laufe des Trainings. Genau solche Veränderungen beobachte ich immer wieder.

Ich weiß nicht, ob es zu diesem speziellen Thema wissenschaftliche Studien gibt. Trotzdem bin ich fest davon überzeugt, dass diese Art des Trainings das Gehirn langfristig fit hält. Koordination, Reaktion, Konzentration und das bewusste Arbeiten mit beiden Körperseiten scheinen das Gehirn auf eine Weise zu fordern, die im Alltag heute vielen Menschen fehlt.

Bezüglich Deiner konditionellen Fähigkeiten oder Deines Alters musst Du Dir in der Regel keine großen Gedanken machen. Mein ältester Schüler ist inzwischen 70 Jahre alt.

Wir bieten bewusst kein klassisches Aufwärmtraining mit Laufen, Strecksprüngen, Liegestützen oder ähnlichen Übungen mehr an. Stattdessen wärmen wir uns direkt mit Schlag- und Trittkombinationen an Schlagpolstern auf. Dadurch kannst Du die Intensität normalerweise selbst steuern und Dich in Deinem eigenen Tempo bewegen.

Der Hintergrund dafür ist einfach: Innerhalb eines Trainings stehen uns meist nur etwa 1,5 bis 2 Stunden zur Verfügung. Diese Zeit möchte ich möglichst effektiv für das Thema Selbstverteidigung und Kampfkunst nutzen – also für das Vermitteln und Trainieren von Techniken.

Deshalb setze ich auf ein angepasstes Techniktraining als Aufwärmphase.

Hinzu kommt ein weiterer Punkt: Wenn Du in Deinem Leben bereits einmal eine echte körperliche Auseinandersetzung erlebt hast, wirst Du wahrscheinlich bestätigen können, dass diese meist nur wenige Sekunden gedauert hat. Genau deshalb liegt mein Schwerpunkt nicht auf stundenlangem Konditionstraining, sondern auf funktionellen Bewegungen, Koordination, Reaktion und anwendbaren Techniken.

Wer zusätzlich gezielt seine Ausdauer oder allgemeine Fitness trainieren möchte, kann das selbstverständlich sinnvoll außerhalb des regulären Trainings ergänzen.

Ich selbst betreibe seit 1982 diverse Kampfsportarten (Details findest du unter dem Menüpunkt „Trainer„) und bin seit über 40 Jahren als Trainer aktiv. Hauptberuflich bin ich seit 1.11.2025 „Teamleiter der Ausbildung“. Bis dahin war ich IT Trainer, Softwareentwickler/Berater und Qualitätsmanager in der Softwareentwicklung und gebe auch Seminare im Softskillbereich (Train-the-Trainer, Resilienz, …). Zudem bin ich auch Betriebsrat und die Vertrauensperson der schwerbehinderten Menschen (SBV). Die anderen von mir im OMC eingesetzten Trainer haben jeder mehr als 10 Jahre Erfahrung.

Ich habe viele Bücher über diverse Kampfkunstthemen geschrieben und auch Bücher über Deeskalation, Resilienz oder Von der Idee zur erfolgreichen Schulung. Dazu habe ich über 100 Videos (Seminar– und Trainingsmitschnitte) produziert. Es gibt auch eine Unterstützung, falls jemand gerne eine Prüfung in meinem System machen möchte.

Meine Grundausbildung habe ich 1982 im Ju-Jutsu begonnen und über die vielen Jahre weitere Kampfsportarten (FMA, Luta-Livre, Jiu-Jitsu, Jeet Kune Do, …) hinzugelernt, bis ich 2004 mein eigenes Konzept, das „Open Mind Combat“ gegründet habe. „Open Mind“ ist das, was für mich wichtig ist! Ich habe in mein Programm Konzepte und Techniken integriert, die ich persönlich für sehr effektiv halte oder die wichtig für die koordinativen Fähigkeiten sind. Vor allem sind mir die Konzepte wichtig! „Open Mind“ bedeutet aber auch, dass es für mich keine Rolle spielt, welche politische Einstellung, Hautfarbe, Religion, sexuelle Orientierung, Beruf, Hobby, … du hast. Auch erwarte ich von meinen Schülern, dass jeder mit jedem trainiert.

Wir bieten zur Zeit einen Mix aus FMA (Filipino Martial Arts) – Training an, das viele Bereiche in der Selbstverteidigung umfasst und dem JKD/PFS.

Ich habe – und tue es noch immer – für viele Kampfsportorganisationen (Ju-Jutsu, Taekwondo, Karate …) über 20 Jahre hinweg in ganz Deutschland und auch im Ausland Seminare gegeben und freue mich auch immer noch über Anfragen zu Lehrgängen.

Aktuell ist es so, dass ich auf Lehrgängen, die ich seit 1993 gewerblich überwiegend in Ludwigshafen anbiete, mein Open Mind Combat System (FMA) unterrichte.

Falls Du für deine Firma (deine Mitarbeiter) eine Inhouse-Schulung suchst, so nimm mit mir bitte Kontakt auf. Ich habe hier unterschiedliche Programme, die ich anbieten kann. Aktuell bin ich in mehreren Krankenhäusern in der Ausbildung (Selbstverteidigung) der Notfallpfleger tätig und trainiere auch Mitarbeiter vom Ordnungsamt.

Zur Zeit kannst Du 2x pro Woche beim Postsportverein Ludwigshafen für 20,00 Euro/Monat Erwachsene und 14 Euro/Monat Jugendliche, Studenten, Azubis an einem Training teilnehmen. Die einmalige Aufnahmegebühr beträgt z.Z. 15 Euro. Wir trainieren dienstags und donnerstags. Die genauen Adressen der Trainingsstätten und Zeiten findest Du hier. Solltest du an einem Privattraining oder auch Lehrgang mit mir interessiert sein, so kontaktiere mich (Christian Braun) einfach. Die Kontaktdaten findest du hier.

Solltest Du direkt von mir unterrichtet werden wollen, kannst Du entweder eine Anfrage für Privattraining stellen oder an einem meiner Seminare teilnehmen.

Was ich Dir allerdings bewusst nicht anbieten möchte, ist eine Schnellausbildung zum Instructor innerhalb weniger Wochenenden. Nach meiner persönlichen Überzeugung funktioniert eine seriöse Ausbildung auf diese Weise nicht. Fähigkeiten müssen sich entwickeln, festigen und über längere Zeit wachsen. Das gilt aus meiner Sicht in allen Bereichen – und besonders im Kampfsport.

Auch bei mir dauert es, wie bei den meisten ernsthaften und qualitativ hochwertigen Ausbildungen, viele Jahre, bis jemand die Fähigkeiten eines Meisters entwickelt. Dafür erhältst Du allerdings eine umfassende und sehr intensive Ausbildung im Bereich Selbstverteidigung und Kampfkunst.

Und genau das ist aus meiner Sicht einer der großen Vorteile: Es wird nicht langweilig.

Selbst nach vielen Jahren entdeckt man immer wieder neue Zusammenhänge, Feinheiten und Entwicklungsmöglichkeiten. Genau darin liegt für mich auch die Faszination der Kampfkunst.

Bis Du bei mir den Instructor-Grad erreichst, vergehen bei regelmäßigem Training in der Regel etwa sechs Jahre.

Natürlich klingt das für manche Menschen zunächst nach einer langen Zeit. Gleichzeitig sollte man sich aber bewusst machen: Wirkliche Fähigkeiten entstehen selten innerhalb weniger Wochen oder Monate.

Auch der längste Weg beginnt mit dem ersten Schritt.

Falls Du eine Frau bist und Bedenken hast, in eine überwiegend männliche Trainingsgruppe zu kommen, kann ich Dir diese Sorge meist schnell nehmen. Gerade durch die oben beschriebenen Trainingskonzepte sind die Inhalte aus meiner Sicht besonders gut für Frauen geeignet.

Wichtig ist mir außerdem die Atmosphäre innerhalb der Gruppe.

Wir haben ein sehr gutes Miteinander und ich achte bewusst darauf, dass neue Teilnehmer auch menschlich zur Gruppe passen. Deshalb ist ein Probetraining im Grunde immer gegenseitig.

Du prüfst dabei, ob wir Dir das bieten können, was Du suchst. Gleichzeitig entscheiden aber auch die Trainer – unter Berücksichtigung der Rückmeldungen aus der Gruppe –, ob wir glauben, dass Du gut zu uns passt und wir Dich gerne aufnehmen möchten.

Ein z.Z. vierwöchiges, zusammenhängendes und kostenloses Probetraining ist fast jederzeit möglich. Schön wäre es, wenn Du vorab Kontakt mit mir aufnehmen würdest. Informationen zum Probetraining findest Du hier.

Bring einfach gute Laune mit, und wir holen das Beste aus Dir heraus.

Christian Braun, Ludwigshafen

Stand: 29.05.2026

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