Street Safe®
für Erwachsene

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Street Safe® für Erwachsene ist ein einfaches aber dennoch effektives Selbstverteidigungssystem, das auf der Realität der Straße beruht. Es beinhaltet die waffenlose Selbstverteidigung sowie die Selbstverteidigung mit Alltagsgegenständen.

Street Safe® wurde von mir (Christian Braun) und meinem Freund und Schüler Gunther Hatzenbühler entwickelt. Es beinhaltet Techniken aus den Filipino Martial Arts (FMA):

Dabei werden folgende Distanzen behandelt:

  • Kickdistanz,
  • Boxdistanz,
  • Trappingdistanz und
  • Grapplingdistanz.

Ein Selbstverteidigungssystem muss einfach sein, sonst ist die Anwendbarkeit in Frage gestellt.

Es werden einfache und effektive Konzepte und Techniken im Bereich der Selbstverteidigung vermittelt, die es auch körperlich schwächeren Personen ermöglichen sollen, sich schnell und effektiv zu verteidigen.

Street Safe® ist keine Kampfkunstart, sondern ein Selbstverteidigungssystem!

Nicht die einzelne Technik steht im Fordergrund, sondern die Konzepte und Prinzipien.

Ein Baum hat Äste und daran hängen wunderschöne Früchte:

  • Ein Wurf,
  • ein Hebel,
  • eine Schlagtechnik,

Es kommt nicht auf die „Früchte“ (einzelne Technik) sondern auf die Wurzeln des Baumes (Konzepte/Prinzipien) an!

Hierzu ein Beispiel:

Der Angreifer steht vor dem Verteidiger und droht: „Ich steche dich ab!.“.

Was könnte man tun? Der Angriff ist rechtswidrig und gegenwärtig, also ist eine Verteidigung notwehrrechtlich in Ordnung.

Als Kampfkünstler könnte ich hier viele Kombinationen aufführen. Da es aber nicht auf die Technik sondern das Konzept ankommt, vermittle ich Folgendes:

  1. Das Effektivste ist es dem Angreifer zuvor zu kommen z. B. durch einen Fingerstich zu den Augen oder einem Schlag zur Nase oder auf einen anderen Vitalpunkt.

  2. Hat der Angreifer die Waffe schon gezogen, versuchen wir die Block-, Schritt- und Störtechnik (Schocktechnik) gleichzeitig anzusetzen und den Angreifer kampfunfähig zu machen. Dazu schlage oder trete ich gegen Vitalpunkte (Augen, Nase, Kehlkopf, Genitalbereich, Schienbein oder Fußspann).

  3. Nachdem wir den Schmerz beim Angreifer registriert haben, können wir die Distanz überbrücken z. B. mit einem Kettenfauststoß. Wir stürmen auf den Angreifer zu und schlagen. 

  4. Sollte der Angreifer diese Schläge abblocken, so kommen die erlernten Trappingtechniken, wie sie zum Beispiel auch im Wing Tsun (auch andere Schreibweisen) oder Jeet Kune Do eingesetzt werden, zum Einsatz. 

  5. Sobald wir dann direkt am Gegner sind folgen die harten Körperwaffen wie Kopfstoß, Knieschlag zum Genitalbereich oder Ellbogenschläge zum Kopf.

  6. Abschließend wird der Angreifer zu Boden gebracht. 

  7. Der Personenschützer wird spätestens hier vom Angreifer ablassen und seine zu schützende Person in Sicherheit bringen, ein Mitarbeiter im Sicherheitsbereich wird vielleicht eine Kontrolltechnik in der Bodenlage durchführen müssen.

Dies ist ein Konzept, dass ich von Paul Vunak gelernt habe. Er hat unter anderem die Neavy Seals (Spezialeinheit der Amerikaner) mit dieser Methode trainiert.

Folgende Trainer haben mich bei meinem System besonders inspiriert:

  • Bernd Hillebrand
  • Paul Vunak
  • Jeff Espinous

Sobald du erlernt hast dich effektiv zu verteidigen, werden auch „sanfte“ Selbstverteidigungstechniken (Hebeltechniken) vermittelt. Gelenkhebel können nicht von jeder Person erfolgreich eingesetzt werden, da in der Regel (außer bei Fingerhebeln) viel Kraft zur Ausführung notwendig ist. Somit muss der Verteidiger in etwa das gleiche Gewicht (oder mehr) als der Angreifer haben um die Hebeltechniken erfolgreich einsetzen zu können. Eine Frau mit ca. 60 kg wird keinen Armstreckhebel bei einem Mann mit über 100 kg erfolgreich einsetzen können.

Auf viele Wurftechniken (wie z. B. der Ausheber, Innenschenkelwurf, Hüftrad, …), wurde verzichtet, da diese von körperlich schwächeren Personen nur mit großem Übungsaufwand eingesetzt werden können. Weiterhin verzichten wir auch auf jede Art von Akrobatik.

Die Techniken müssen praktikabel und auch unter Stress einsetzbar sein. Dafür werden wir spezielle Stresstrainings durchführen:

  • Kämpfen mit verbundenen Augen.
  • Kämpfen mit nur einem Arm.
  • Kämpfen mit verbundenen Beinen.
  • Kämpfen gegen mehrere Gegner (mit und ohne Schlagposter).
  • Erhöhen der Frequenz der Angriffe.

Alle Techniken müssen auch ohne einen Kampfanzug (Gi) oder Jacke anwendbar sein.

Zum Einen werden eine bestimmte Anzahl von Techniken vermittelt, die auch in einer Prüfung abgefragt werden. Zum Anderen wird in jeder Prüfungsstufe die „freie Abwehr“ geprüft werden. Hier wird der Prüfling mit vorgegebenen Angriffen attackiert und soll sich dann frei (nach eigenen Vorlieben) verteidigen.

Für Mitarbeiter aus dem Sicherheitsbereich „Security“ werden folgende Themen vermittelt:

  • Kontrolltechniken,
  • Transporttechniken und
  • Zugriff im Team

Konfuzius sagte: „Wissen allein genügt nicht, man muss es auch anwenden können“.

Aus diesem Grund ist ein weiterer Schwerpunkt das Heranführen, Entwickeln und Ausführen von Sparring. Folgende Inhalte werden dort praktiziert:

  • Pratzentraining,
  • Freier Kampf,
  • Sparring mit Waffen und Alltagsgegenständen,
  • Sparring mit Handicap (Augen verbunden, Hände ölig, ein Arm festgebunden, die Beine zusammengebunden, …),
  • Sparring gegen mehrere Gegner und
  • Kämpfen in Teams gegeneinander.

Nur im Sparring kann man feststellen, ob eine Technik oder ein Konzept wirklich anwendbar ist. Somit wird das Sparring ein regelmäßiger Bestandteil des Trainings sein.

Wir achten darauf, dass das Sparring langsam aufgebaut und kontrolliert durchgeführt wird.

Das Training wird teilweise auf hartem Boden ausgeführt.

Für das Sparringstraining hat der Schüler die Schutzausrüstung(Zahnschutz, Tiefschutz(bei Männern) ...) unaufgefordert anzuziehen!

Ein weiters Ziel ist es die Angst bzw. die Reaktionen in unserem Körper positiv für uns zu nutzen. Die Angst soll nicht lähmen.

Es ist mir wichtig, dass wir beim Training Spaß haben und dass gelacht wird. Mit Spaß, Toleranz, Offenheit und effektiven Techniken zur Perfektion.

Prüfungsprogramm:

Es gibt zur Zeit 5 Schüler- und 4 Instructorphasen. Diese werden nach und nach hier auf diesen Seiten veröffentlicht.

Kleiderordnung:
Beliebiges T-Shirt  und lange oder kurze Hose ohne störende Aufnäher oder Reissverschluss.

Falls du weitere Fragen hast, wende Dich bitte an Christian Braun

Informationen zu Prüfungen findest Du in der Prüfungsinfo

Stand: 1.1.2016

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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